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Informationen für Existenzgründer und Unternehmer

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Term Definition
Analyse der unternehmerischen Qualifikat

Ein erfolgreicher Start in die Selbstständigkeit setzt in der Regel umfassende fachliche Qualifikationen voraus. Die Grundlagen dafür werden durch verschiedene Ausbildungen vermittelt. Eine abgeschlossene Ausbildung allein bedeutet aber noch nicht – oder nur in seltenen Fällen -, dass man dann auch schon alles kann, was man können muss. Häufig steht eine abgeschlossene Ausbildung erst am Beginn eines weiteren Lernprozesses, des Learning by Doing in der Praxis. Das bekommen viele Hochschulabsolventen zu spüren, die zwar theoretisch brillant sind, aber dann an vermeintlich einfachen, praktischen Dingen scheitern.

Für zahlreiche Berufe, seien sie aus dem handwerklichen, akademischen oder kaufmännischen Bereich, wird die Qualifikation im Interesse der Allgemeinheit durch Prüfungen und Zustimmungen ermittelt und bestätigt. Aber selbst das bezieht sich stets nur auf die zu erfüllenden Mindestanforderungen. Wer als Existenzgründer erfolgreich bleiben will, muss nicht nur schneller und flexibler sein als die Wettbewerber, sondern auch generell besser. Dieses Bessersein hat von Beruf zu Beruf und selbst innerhalb bestimmter Berufsgruppen sehr unterschiedliche Facetten. Der eine Koch ist ein wahrer Meister darin, Feinschmecker immer wieder mit neuen Kreationen zu überraschen, während ein anderer Koch seine besondere Fähigkeiten darin hat, im Rahmen der Fernverpflegung wohlschmeckende Gerichte in tausendfacher Ausfertigung zu produzieren, zu konservieren und dann auch noch pünktlich an Kantinen zu liefern.

Befragt man die Könner eines Fachs nach den Grundlagen ihres Erfolgs, so werden sie in der Regel immer wieder auf ihre Erfahrungen verwiesen. Was diese Erfahrungen tatsächlich sind, lässt sich kaum fassen. Sie sehen, hören, fühlen oder schmecken Dinge und Eigenschaften, die anderen verborgen bleiben. Hier unterscheidet man zwischen explizitem Wissen, das sich auf einfache Weise mit anderen teilen lässt und implizitem Wissen, das persönlicher Natur ist und sich häufig nur in Form von Analogien, Metaphern oder Beispielen vermitteln lässt.

Wann und wie sich diese Erfahrungen einstellen, hängt nicht nur von der Branche und der Zeit ab, die man investiert, sondern immer wieder auch von den persönlichen Talenten. In der Praxis sind die Gründer, die vor dem Start in die Selbstständigkeit schon einige Jahre Erfahrungen auf ihrem Gebiet sammeln konnten, erfolgreicher als Gründer, die sich direkt nach einer Berufsausbildung in die Selbstständigkeit wagen. Häufig wird in der Theorie zwischen fachlichen Qualifikationen einerseits und unternehmerischem und kaufmännischem Wissen und Kenntnissen andererseits unterschieden. Zwar mögen Themen wie Finanzierungen, Buchhaltung oder Steuer, die jeder Existenzgründer nicht nur kennen, sondern auch zumindest in den Grundlagen beherrschen sollte, branchenunabhängig sein.

Aber schon die Fragen nach der Lagerhaltung von Rohwaren, nach der Preispolitik und nach dem Marketing erfordern spezielle fachliche Kenntnisse. Insofern fließen Kaufmännisches, Unternehmerisches und Fachliches in der Praxis doch immer wieder zusammen. Und nicht immer sind Defizite in einem Bereich durch Spitzenleistungen in anderen auszugleichen. Es hilft einem Existenzgründer nicht, wenn er über noch so gute Fachkenntnisse und persönliche Fähigkeiten verfügt, aber keine Ahnung von Kostenrechnung, Buchhaltung und steuerlichen Angelegenheiten hat.

Glossary 2.7 uses technologies including PHP and SQL

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